Zukunft der Krebsberatungsstellen gesichert! Gesundheitsministerium verdoppelt Finanzierungsanteil der Krankenkassen

Erfreuliche Nachrichten für die Krebsberatungsstelle im Mehrgenerationenhaus Barnstorf hat der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig: „Nach langen Verhandlungen ist die künftige Finanzierung der Krebsberatungsstellen gesichert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zugesagt, den Anteil der Krankenkassen zu verdoppeln, womit die Finanzierung zu 100 Prozent steht!“

Wie Knoerig in einer Pressemitteilung ausführt, sah die bisher angedachte Aufteilung der Finanzierung einen Anteil von 40 Prozent für die Krankenkassen (gesetzlich und privat) vor. Ergänzend mitfinanzieren sollten die Sozialversicherungsträger (Rentenversicherung) mit einer Beteiligung in gleicher Höhe. „Nach zähem Ringen mit dem Arbeits- und Sozialministerium hat der Gesundheitsminister nun angekündigt, dass die Krankenkassen 80 Prozent übernehmen und so die Finanzierungslücke schließen“, erklärt der Abgeordnete, stv. Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf die Bundesländer (15 Prozent) und die Träger (Eigenanteil von fünf Prozent).

„Ich freue mich sehr, dass unsere kontinuierlichen Bemühungen in dieser Sache zum Erfolg geführt haben“, hält Knoerig fest. Mehrfach hatte er Vertreter der Krebsberatungsstelle zu Fachgesprächen nach Berlin eingeladen, u.a. zu einem Treffen mit Staatssekretärin Sabine Weiss im Bundesgesundheitsministerium.

Auch hatte er in 2017 den damaligen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu einer Besichtigung der Krebsberatungsstelle in Barnstorf eingeladen, wo dieser die Einführung einer gesetzlichen Regelfinanzierung zugesagt hatte. „Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit“, so der Abgeordnete.

Als einzige Beratungsstelle im ländlichen Raum wurde die Barnstorfer Einrichtung ab 2009 durch die Deutsche Krebshilfe gefördert. Nachdem letztere das Ende der Modellprojektförderung angekündigt hatte und die Fördermittel in den letzten Jahren auf die Personalkosten begrenzte, übernahm der Landkreis zwischenzeitlich den Sachkostenanteil.

Knoerig: „Diese niedrigschwelligen ambulanten Beratungsstellen sind wichtig für Krebspatienten und ihre Angehörigen. Die Barnstorfer Einrichtung erfüllt hier eine wichtige Funktion in unserem Flächenkreis. Die Sicherstellung der psychosozialen Beratungsstellen wurde im Nationalen Krebsplan verankert und wird nun künftig durch diese solide Finanzierungsgrundlage gewährt.“ 

MdB Axel Knoerig mit Axel Theis (links), Leiter der Krebsberatungsstelle, und Wilfried Heitmann (rechts), Vorstandsmitglied des Trägervereins IGEL, die er Anfang Oktober zu einem Fachgespräch im Bundestag eingeladen hatte

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