Zukunft der Mehrgenerationenhäuser: Bund plant neues Anschlussprogramm ab 2021

Wie geht es mit den Mehrgenerationenhäusern weiter, wenn das aktuelle Bundesförderprogramm Ende 2020 ausläuft? Das fragte der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig jetzt beim zuständigen Bundesfamilienministerium an. Die gute Neuigkeit: Es ist eine „Fortführung und Weiterentwicklung“ des Bundesprogramms ab 2021 geplant. Dazu gehört ein neues Interessenbekundungsverfahren, über das rechtzeitig auf der offiziellen Webseite www.mehrgenerationenhaus.de informiert wird. Nähere Details zum geplanten Anschlussprogramm und Start des Antragsverfahrens sollen den Bundestagsabgeordneten vorab mitgeteilt werden.

„Die Mehrgenerationenhäuser haben gerade bei uns im ländlichen Raum eine herausragende Bedeutung“, so Knoerig, der regelmäßig die beiden Häuser in Barnstorf und Stuhr-Brinkum besucht. „So steht auch im Koalitionsvertrag, dass sie eine unverzichtbare soziale Infrastruktur und somit einen wesentlichen Beitrag für den generationenübergreifenden Dialog sowie für die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse darstellen. Insbesondere auf dem Land sollen sie auch in Zukunft abgesichert und weiter ausgebaut werden.“

Das bestätigt auch das vorliegende Antwortschreiben des Bundesfamilienministeriums: „Die mehrfache Erwähnung der Mehrgenerationenhäuser im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD macht die anerkannte Bedeutung der nachhaltig wirksamen Arbeit der Mehrgenerationenhäuser deutlich.“ Diese würden das soziale Miteinander in der Nachbarschaft, das bürgerschaftliche Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie Teilhabe und Partizipation fördern und seien aufgrund der bedarfsgerechten Ausrichtung ihrer Angebote wichtige Partner der Kommunen bei der sozialraumorientierten Gestaltung des demografischen Wandels.

Die Mehrgenerationenhäuser in Barnstorf und Stuhr werden seit 2007 ununterbrochen über das mehrfach fortgesetzte Bundesprogramm gefördert und erhalten dabei 30.000 Euro jährlich an Bundesmitteln. „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass unsere Mehrgenerationenhäuser ihre vielfältigen Angebote für Jung bis Alt in der bewährten Tradition bereitstellen können“, so der Abgeordnete abschließend.