
Zweite Tranche der „Sportmilliarde“: Bund stellt weitere 333 Millionen Euro für kommunale Sportstätten bereit
Die unionsgeführte Bundesregierung setzt die Umsetzung der sogenannten „Sportmilliarde“ fort: Für eine weitere Förderrunde des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt der Bund erneut 333 Millionen Euro bereit. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig mitteilt, hat Bundesbauministerin Verena Hubertz jetzt den Startschuss für das Programm gegeben.
„Sport verbindet Menschen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. Mit dem nächsten Teil der Sportmilliarde unterstützen wir unsere Städte und Gemeinden dabei, dringend notwendige Sanierungen und Modernisierungen ihrer Sportstätten anzugehen“, betont Knoerig, stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses im Deutschen Bundestag.
Bis zum 1. Februar 2027 können Städte, Gemeinden und Landkreise ihre Interessenbekundungen für eine Förderung digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Gefördert wird die umfassende bauliche Sanierung öffentlich zugänglicher Sporthallen, Sportfreianlagen sowie von Hallen- und Freibädern. Eine Weiterleitung der Fördermittel an Dritte, beispielsweise an Sportvereine, ist möglich. Eine formlose Wiedereinreichung bereits im Rahmen der vorangegangenen Projektaufrufe eingereichter Projektskizzen ist aufgrund des Wechsels vom Förderportal easy-Online zur Förderzentrale Deutschland nicht möglich. Über die Projektauswahl entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
In Knoerigs Wahlkreis Diepholz/Nienburg I konnten bereits mehrere Vorhaben von der Sportmilliarde profitieren. Dazu zählen der Neubau einer Sporthalle an der Grundschule in Sulingen mit rund 1,22 Millionen Euro, der neue Kunstrasenplatz der Waldsportstätte Rehden mit rund 384.000 Euro sowie die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Essern in Diepenau mit 424.162 Euro Bundesförderung. „Mit der nächsten Förderrunde eröffnen sich weitere Chancen, die Sportinfrastruktur vor Ort zukunftsfest aufzustellen“, so Knoerig.
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Projektaufruf finden Interessierte unter www.bbsr.bund.de/sks2026.